17. Generation

66048 Engelhard Baudler.  Geboren um 1460 in Kemmaten (96465 Neustadt). gestorben vor 1528 in Kemmaten (96465 Neustadt), er war 68. Beruf: Bauer.

BaudIIIb
Nachname auch Paudler

Archiv Coburg:

wird 1507, 1508 und 1510 im Harnischbuch genannt (F31 473)


Quelle:
persönliche Aufzeichnungen von Emil Herold zur Familie Baudler; Stadtarchiv Neustadt bei Coburg

Engelhard heiratete Anna (Baudler).

Sie hatten ein Kind:
33024 i. Engelhard (1500-~1540)

66049 Anna (Baudler). gestorben nach 1528 in Kemmaten (96465 Neustadt).

Archiv Coburg: 1529 F 8025 M90
Anna wird als seine Frau genannt


Quelle:
persönliche Aufzeichnungen von Emil Herold zur Familie Baudler; Stadtarchiv Neustadt bei Coburg

67792 Nicol Liebmann.  Geboren um 1455. gestorben am um 22 Okt 1515 in Geiersthal (98739 Lichte), er war 60. Beruf: Hammermeister.

Mitbesitzer der Hammerschmieden Geiersthal und Lamprecht

+ vor 22.10.1515 da am 22.10.1515 seine Brüder GEORG und KUNZ und HANS, und sein Sohn HANS als Besitzer (1/6, 1/6, 1/6, 1/2) des Lamprechtshammers
vom Benediktinerabt Georgius Thun aus Saalfeld neu belehnt werden.
- ebenfalls: 1519 steht unter dem Sterberegister (" Mortuorum Registrum") NICOL LIPMANN



- besaß wahrscheinlich ½ Lamprechtshammer
- August 1498 übernimmt er von KIRSTEN BOCK, seinen wahrscheinlichen Schwiegervater den Hammer in Geiersthal
- 1492 " der schon früher zu Geiersthal gehörende Langenberg ist dem CLAUSZ LIPMAN zu seiner Hammerschmiede überlassen "
" CLAUS LIPMANN hat für den Langenberg an den Grafen B: zu Schwarzburg-Leutenberg Wildpret abzuliefern " - Register des Amtmannes FRIEDRICH v. LOSTADT über d. Zugehörigkeit zum Amt Schwarzburg an Wildbahnen u. Fischwasser

- um 1500 - " NICKEL LIPMAN " zahlt ½ Schock von einem Wald " im Langenberg "
- " die Lypmann "( wahrscheinlich CLAUS und sein Sohn HANS ) werden für die " schmitt " zu Wallendorf " mit einer Erbzins von 2 Schock, 7 ½ Groschen belastet
Erbregister d. Amtes Schwarzburg v. 1500 ( Leutenbergischer Anteil )

- 1518/19 Zins zu Michaelis die " LITMANN zcw Wallendorf "

Im Register der Brüder u. Schwestern der St. Annen u. At. Humerich Brüderschaft im Amte Schwarzburg von 1519 steht unter dem Sterberegister (" Mortuorum Registrum") NICOL LIPMANN

Dr. HERBERT KÜHNERT Nachlass 207 ;
Geschlechterbuch Band 87 Seite 308 (II. Generation aber mit oo Catharina Bock)

Im Gegensatz zum Deutschen Geschlechterbuch Band 87 ab Seite 303 ist hier als Vater nicht Nicol (Klaus) mit * 1415 angegeben, sondern der sich aus den Forschungen von Dr. Kühnert ergebende Hans Liebmann "Althans"





um 1490 als Nicol war 35, er heiratete Catharina Bock.

Sie hatten folgende Kinder:
33896 i. Hans (~1495-1570)
ii. ?

67793 Catharina Bock.  Geboren um 1470. gestorben in n 1500 in Geiersthal (98739 Lichte), sie war 30.

- um 1500 " die LYPMANN wird als Besitzer(in) des Geiersthaler Hammers ( " schmidte zu Waldorff" ) mit einem Erbzins von 2 Schock und 7 ½ Groschen belastet.


Sie wird einem Claus L. zugeordnet und kann nicht die Frau des Althans L. sein, da er 1502 (Aussagen vor Stadtgericht Gerefenthal) noch lebt. Dieser Althans ist zu der Zeit schon in Schmiedefeld auf dem Altenteil.
Damit könnte diese zu Nicol (+1515) gehören, da dieser von Kirsten Bock (also seinem eventuellen Schwiegervater) auch den Geiersthaler Hammer übernimmt.



Dr. HERBERT KÜHNERT Dr. Kühnert Nachlass 207 ;
Deutsches Geschlechterbuch Band 87 Seite 312

- BARTHEL OBSTFELDER, Hammermeister auf der Flaschenschmiede zu Unterweißbach und auf der Oberen Schmiede zu Sitzendorf wurde wegen des Erbanspuches seiner Gattin ANNA an dem Geiersthaler Hammer mit 150 Gulden von seinen Schwägern abgefunden ( 1527 )


- DOROTHEA, die Gattin des Meuselbacher Einwohners HERMANN ARNOLD erhielt 1530 110 Gulden wegen ihrer Erbansprüche

- HANS LIEBMANN jun. wurde zusammen mit seiner Schwester, der Gattin des CLAUS VOGLER mit 400 Gulden am Hammer zu Geiersthal abgefunden ;



67796 Hans Dietzel. gestorben vor 1550.

- Name auch: DITZEL oder DIZZEL

- Vorname wahrscheinlich HANS, da bei der Taufe von Agatha Bördel 1560 in der Lichte (KM für Wallendorf) die Taufpatin Agatha als Hausfrau des jungen Hans Ditzels zu Schmiedefeld bezeichnet wird.

+ um 1549/50, da nach den Aktenaufzeichnungen sein Sohn Wilhelm das Erbgut und Güter erkauft und dabei sein Erbe eingerechnet wird.

Kinder:
1. HANS
2. HERMANN - geb. ? gest. 1.1.1581
3. WILHELM - geb. ? gest. 10.12.1594
- hat 1550 seinem Vater Erbgut und Güter pro 180 Gulden abgekauft und
verlehnwart 1569 Martini; ( einschließlich der nach Probstzella lehnbaren Ledigen), daher nur 6 Gulden Lehngeld, 2 Gulden Erlass; denn das Erbe kommt auf 80 Gulden, die Ledige auf 100 Gulden



Dr. Kühnert Nachlass 265, 304;
Band 87 Seite 308



Kinder:
33898 i. Hans (<1525-1581)
ii. Hermann (-1581)
iii. Wilhelm (-1594)

67812 Hans Liebmann "der Obere".  gestorben in 1550 in Lamprecht (98739 Lichte).

Hammermeister sowohl im Geyersthal als auch im Lamprecht

Im Register der Brüder u. Schwestern der St. Annen u. At. Humerich Brüderschaft
im Amte Schwarzburg von 1519 steht als Zusatz bei HANS LIPMAN ALHEIT uxor
unter dem Sterberegister (" Mortuorum Registrum") ebenfalls ALHEIT uxor

- 22.10.1515 wird er zusammen mit seinen Brüdern GEORG und KUNZ und HANS, jun. ( Neffe ) als Besitzer (1/6, 1/6, 1/6, 1/2) des Lamprechtshammers
vom Benediktinerabt Georgius Thun aus Saalfeld neu belehnt.
"Georgius Thun, Abt zu Saalfeld, überläßt seinen Getreuen, den Brüdern GEORG, HANS, und KONRAD LIEPMAN, sowie HANS LIEBMANN, dem Sohn ihres Bruders als Erblehen einiges über ihrem Eisenhammer ( " smitten " ) an
der Lichta zu Wallendorf gelegenes Land aus dem eigentum des Stiftes Saalfeld zwischen der Lichte und der kleinen Quelle unter dem heydichen über dem kleinen Lamprecht, an der Pappenheimisch- Stiftisch-Saalfeldischen Waldgrenze, derart, dass den 3 genannten Brüdern davon die Hälfte, ihrem Neffen aber die andere Hälfte davon zustehen soll. Als Erbzins soll dafür von Walpurgis 1516 ab jährlich der Betrag von 4 Gulden entrichtet werden, nämlich immer 2 an Walpurgis und 2 an Michaelis, " doch on abgang oder vermynderung, wes wir vormals szins und gerechtigkeit an und uf derselben smidtn gehabt. " Auch Verfügung über das zum Hammer gehörige und auf dem Grund des Stiftes gelegene Wehr wird den Belehnten zugesichert. "
- 1521 HANS LIEBMANN u. sein Schwager CLAUS VOGEL verkaufen die Hälfte
des Lamprechthammer an GEORG; KUNZ und HANS LIEBMANN
- ca. 1530 - nachdem seine Brüder KONRAD 1528 ( kinderlos ) und GEORG vor 1530 ( unter Hinterlassung von 3 Kindern; HANS, WILHELM u. MARGARETHE ) starben übernimmt er den Lamprechtshammer allein

- 1533 /50 HANS der Alte, Oberlipman, HANS LIEBMANN der Obere,
HANS LIEBMANN der Alte am Stein-Bügel erscheint mehrmals in den Akten
des Amtes Schwarzburg

- Ober HANS LIEBMANN zahlt Erbzinsen von den Haynen in Wallendorf:
2 Gr. 4 Pf. Von dem Rückersbüel, 5 Gr. von d. harten Holze
- 1549 erhält er einen Lehnbrief über einen gekauften Wald " oth Rückerspuhel "
- " ... er ( Ober al HANS LIPMAN zu Wallendorf ) und seine Erben geben jährlich zu Michaelis 26 Schneebg. Und 4 Pfennig Zins ins Amt Schwarzburg. ... und gibt dem Grafen 4 Stück wildbret. "
Dr. HERBERT KÜHNERT Nachlass 207 ;

Geschlechterbuch Band 87 Seite 308 (dort als 4. Kind der I. Generation, hier ohne Weiterführung genannt, führt über Sohn Klaus zur Geneologie Liebmann 2 Seite 344 über sieben Generationen)

um 1505/10 Hans heiratete Alheid (Liebmann).

Sie hatten folgende Kinder:
i. Georg (-1578)
33906 ii. Klaus (1510-1571)
71764 iii. Jakob (-1572)
iv. Michael (1519-)

67813 Alheid (Liebmann). gestorben in 1519 in Lamprecht (98739 Lichte).

Im Register der Brüder u. Schwestern der St. Annen u. At. Humerich Brüderschaft im Amte Schwarzburg von 1519 steht als Zusatz bei HANS LIPMAN ALHEIT uxor
unter dem Sterberegister (" Mortuorum Registrum") ebenfalls ALHEIT uxor
Dr. Kühnert Nachlass 207

67820 Klaus Hager.  Geboren um 1490. gestorben um 1565 in Hagenhammer (98746 Glasbach), er war 75. Beruf: Hammermeister.

- 1519 ff Hammermeister auf dem Hagenhammer in Glasbach ( Mellenbach-Schwarzatal )
- 1530 streitet CASPAR SCHÖNHEIT in Blumenau ( wahrsch. Neffe von KLAUS HAGER ) mit dem Hammerschmied CLAUS HAGER im Glasbach.
- 1533 KLAUS HAGER entrichtet Hammerschmiedezins für die Hammerschmiede
Glasbach - 2 Schock, 17 Groschen, 8 Pfennige; außerdem: aus Glasebach: - 1 Schock, 4 Gr., 1Schock zu bethe und Kalbgeld: - 1 Schock von der Curau: - 2 Schock, 2 Maß Hafer ( zusammen mit THOMAS HAGER )

- 1537 gab er seinem Schwiegersohn HANS OBSTFELDER vom Hammer oberhalb Sitzendorf ein Darlehen. Nachdem seine Tochter Margaretha starb, übernahm er für ihre 5 Kinder die Vormundschaft und in Pfandsicherung den ob. Sitzendorfer Hammer in Treuhand. Die Schmiede fiel 1549 unter Tilgung der Schulden an die Landesherrsch.
- 1543 Fischzins: 2 Gulden " CLAUS HAGER von Bornkessels Schmiede (Obstfelderschmiede ) bis an die Brugken zu Melnpach "
- 1544 KLAUS HAGER erwähnt unter Holzkäufern als
" Hammerschmied an der Schwarza "
- 1550 " verkauft der alte Hammerschmied KLAUS HAGER mit Einwilligung seiner Gattin MARGARETHE und ihrer Kinder seinem Sohn KASPAR HAGER und dessen Gattin MARHA seine Güter im Glasbach für 200 Gulden rhein. Währung.
Nur einige Äcker in der Au auf dem Birkig samt dem Holze behält er sich noch selbst vor Sein Sohn soll dem Vater jährlich 15 Gulden abzahlen.
Von der Curau, die bis an die Meuselbacher Gemeindeflur reicht hat KLAUS HAGER noch bis 1550 das harte Holz zu seinem Hammer, der nun auch die Hagerschmiede genannt wird "
- 1565 KLAUS HAGER erwähnt unter Holzkäufern als " Hammerschmiedemeister an der Schwarza "


Dr. Kühnert Nachlass Nr. 323


Klaus heiratete Margarethe (Hager).

Sie hatten folgende Kinder:
i. Antonius
ii. Margaretha (-1540)
33910 iii. Caspar (1520-1574)
iv. Thomas (-1540)
v. Peter

67821 Margarethe (Hager). gestorben in Hagenhammer (98746 Glasbach).

- 1519 (ff? ) KLAUS HAGER ux. MARGARETHE wird in dem Verzeichniss der Innung der schwarzb. Hammerschmiede erwähnt

Dr. Kühnert Nachlass Nr. 323



68176 Hans III Leutheußer.  Geboren vor 1490 in 96528 Blatterndorf. gestorben um 1553 in 96523 Steinach, er war 63. Beruf: Hammermeister.

- Erbauer des Steinacher Hammers und damit Gründer des Ortes

- 1513 nach dem Tod seines Vaters Hammermeister zu Blatterndorf , kaufte seiner Mutter die Hälfte ihres Gutes in Blatterndorfes ab und verkaufte es weiter
- 1509 bis 1526 Meister HANS LEUTHEUSER wird mehrfach als Lieferant für Eisen an die Feste Coburg erwähnt: z.B - Brunnenketten, Feuerhaken, Bratspieße, Beschläge zu Wagen versch. Art, Kartaunenkugeln ( 1516/18 zusammen 42 Kugeln im Gewicht von 8 Zentnern), Keilhauen, Brettmeißel, Ofen-Fenstergitter ...
- bis 1530 Blatterndorfer Hammermeister; der Hammer geht dann wahrscheinlich durch Einheirat an die Familie STAUCH über.
- vor dem 14.12.1519 Bau des Steinacher Rennwerkes (Eisenherstellung )
- " gegen eine Jahreszins von 1 Gulden dem Hammerschmied HANS LEUTHEUßER zu Blatterndorf das Recht erhalten habe, unterhalb des Tierberges am walde an der Steinach ein " Zcerenwerck zu Eysenwerck" zu errichten; mit der Auflage ... , solange sich der dabei in der Nähe gewonnene Eisenstein als gangfähig und tüglich erweisen würde "
- der Eisenstein wird am Steinacher Tierberg gewonnen
- eine Karte befindet sich bei M. VOLK - " Die Obersteinacher Hammerwerke " S. 2
- 1528 " daß hinfort auch die Hämmer an der Steinach, so neuerlich gepauet zur Pfarrei Effelder gehören sollen "
- 1530 - 1537 betrieb gemeinsam mit HANS EICHHORN den Steinacher Hammer
- 07.12.1537 wird ihm unter Auflegung einer jährlichen Abgabe das an der Stelle eines Rennwerkes " unter dem Dyrberg an der Steinach im Wald " neu erbautem Eisenhammers erblich privilegiert
- 1539/40 verkauft er sein erstes Wohnhaus in Steinach an DIETZ TEYERMANN
- das (Holz) Kohlwerk des Hammers befand sich im Steinbächlein
- der Hammer verbrauchte jährlich 80 - 100 Fuder Grubenkohle und ca. 110 Fuder Eisenerz ( aus Steinach )
- 1553 Besitzer des Hammers HANS und MICHAEL LEUTHEUSER, dei in den beim Hammer befindlichen zwei Häuschen wohnen

H. KÜHNERT "Altes und Neues zur Geschichte von Steinach in Thüringen" Thüringer F&aum,;hnlein 1939 Seite 414-417, 446-448


vor 1509 als Hans III war 19, er heiratete Dorothea (Leutheußer).

Sie hatten folgende Kinder:
34088 i. Hans IV (<1510-<1589)
ii. Michael (-~1558)
iii. Hans

68177 Dorothea (Leutheußer). Geboren vor 1492. gestorben um 1557, sie war 65.

- 1557 Besitzerin einer Wiese in Steinach

- Kinder:
1. HANS (I) Förster in Steinach
2. MICHAEL,
- geb.: ? - gest.: ca. 1558 in Steinach
- Hammerschmied ( ½ Hammer ) in Steinach (1553 ff )
- 1557 als Alleinbesitzer genannt
- verheiratet mit Katherina ??
3. ev. HANS
- geb.: ? - gest
- Hammerschmied in Steinach ( ½ Hammer ) (1553 ff )


68178 Dietz ? Deiermann. gestorben vor 1545. Beruf: Hammermeister.

- Beständer des herrschaftlichen Viehhofes an der Steinach beim Hammer

- Das Hammerwerk zu Steinach wird im 16. u. 17. Jahrhundert abwechselnd als
" die alte Steinach", " der Hammer an der Steinach zum Deiermann"
und " Hammer unterm Thierberg " genannt.
Die Familie DEIERMANN könnte also eine Zeitlang den Hammer (mit)besessen haben, oder zumindestens im neugegründeten Steinach eine große Rolle gespielt haben. Nach M. VOLK " mag die Bezeichnung " zum teiermann" mit dem Beständer des herrschaftlichen Viehhofes an der Steinach beim Hammer ( man spricht noch heute vom Kälbergarten ) zusammenhängen

- 1539/40 kauft er das erstes Wohnhaus in Steinach von HANS LEUTHEUSER
- 1545 wurde vom Viehhaus ahn der Steinach 3 Gulden Wald(Jahres)zins an den Forstmeister entrichtet

- Die Familie DEIERMANN waren im 15./16. Jhrh Hammermeister z.b. in Hämmern
( Unterer Hammer ) ansässig
- 1540 HANS DEIERMANN, Besitzer des Hammers in Mengesgereut
- 1547/53 läßt der Sohn JOACHIM DREIERMANN den Hammer lieger
- 1581 die Erben verkaufen den Hammer

H. KÜHNERT "Altes und Neues zur Geschichte von Steinach in Thüringen" Thüringer F&aum,;hnlein 1939 Seite 414-417, 446-448

Dietz ? heiratete Barbara (Deiermann).

Sie hatten ein Kind:
34089 i. Kunigunde (<1512-1602)

68179 Barbara (Deiermann). gestorben um 1547.

- Kinder:
1. Kunigunde ( 23.049 )
2.event. DIETZEL,
- geb.: ? - gest.: vor 1558
- 1527 ff Hammerschmied in Mengersgereuth
- besitzt ein Haus in Sonneberg,
- 7 Kinder
3. .event HANS
- geb.: ? - gest
- Hammerschmied in Hämmern
4. Tochter verh. mit GEORG BAPTIST
5. Tochter verh. mit Peter Pempel aus Hasenthal
( event. identisch mit Nr. 4 )
6. event KATHARINA - 1547 im Amt Sonneberg

- Eine Schwiegertochter hieß KUNIGUNDE DEYERMANN;
1566 beschwerte sich ihr Sohn GEORG, daß nach 1555 der Steinacher
Förster HANS LEUTHEUSER ( 23.048 ) seiner mit ihm in Gevatterschaft ( Schwager ) verbundenen Mutter KUNIGUNDE DEYERMANN einen im Wald an der Steinach gelegenen Harzwald abgeschwatzt habe "
Bay. Staatsarch. ( F.VI,5,b,No6 ) - Dr. Kühnert Nachlass KÜHNERT - Statsarchiv Rudolstadt


68184 Hans II Greiner (Grynner).  Geboren um 1490 in Schwaben. Seite 33 IIa. gestorben um 1558 in 98667 Langenbach, er war 68. Seite 33 IIa. Beruf: Glas- und Hüttenmeister.

Buch Schwabebhans Seite 33 GrIIa

Hans und Margaretha wandern nach dem Beginn des Bauernkrieges im Frühjahr 1525 zusammen mit Ihren 2 Kindern, den Eltern und Geschwistern nach Langenbach aus. Hans und Nicol Grynner werden 1530 als Einwohner von Waldau genannt. Seit 1537 ist Hans Glasmeister,1550 mit der Glashütte Langenbach belehnt, von da ab Glashüttenmeister sowie Besitzer von vier der zehn vorhandenen Gütlein des Dorfes (die Glashütte wurde 1532 an den Schleusinger Kaufmann Joseph Jude verkauft und vor 1550 oder vor 1537/38 von der Herrschaft zurückgekauft);

Wie Hans Greiner anno 1553 einem Raubmord entging:
Am 15.April 1553 meldete der hennebergische Beamte Stephan Kloß zu Ilmnau dem Grafen Wilhelm zu Henneberg, daß bei dem "Einsiedelbronn" ein Kärrner ermordert aufgefunden worden sei; als Täter kämen drei fremde Reiter in Betracht, die zu Ilmenau übernachtet hätten und heute wohl in Schleusingen übernachten würden. Der Ermordete war ein zu Langenbach "uf der Glashutten" bediensteter Knecht namens Klaus Edelmann. Im Auftrag seines Brotherrn Hans Klopfer wollte er an dem oben genannten Tage mit einem Karren, dem ein Pferd vorgespannt war, mit fünfeinhalb Taler Geld über den Thüringer Wald nach Frankenhaussen fahren, um daselbst Salz zu holen. Er kam jedoch nur bis in die Nähe des Einsiedlerbrunn in der Nähe von 98711 Frauenwald. Hier wurde er von den drei Reitern ermordet, die ihn seines Geldes beraubten und sein Pferd mit sich führten. Sie zogen durch 98711 Frauenwald und erregten durch das mitgeführte Pferd Verdacht. Der Verdacht wurde bestärkt, als wenig später der Kärrner Joachim Seber aus Schleusingen von Ilmenau her in 98711 Frauenwald eintraf. Dieser sprach die Vermutung aus, daß die Reiter vielleicht unterwegs einen ihrer Genossen erschlagen hätten. Das bewog den Schultheiß, die Spur zu verfolgen. Es lag noch Schnee, auch nahmen sie an einer Stelle ein auffälliges Getrippel wahr, vermochten aber nichts zu entdecken und schickten sich an wieder umzukehren. Da kamen von Ilmenau her zwei Weiber, die erzählten, daß unterhalb des Brunnens ein armer Mensch ermordet und erschlagen sei. Nun fanden die Männer den Toten. Noch eher hatte ein Mann am selbigen Tag die Freveltat entdeckt. Er war den Reitern begegnet; und als er weiterhin im Schnee bemerkte, daß sie aus dem Wald in die Straße geritten waren, verfolgte er die Pferdespuren waldeinwärts und fand so den Ermordeten an einem Wässerlein an einem Rangen und den Daumenstock noch an den Händen. Demnach war der Ermordete noch verher gefoltert worden. Der Anblick des Toten versetzte den Mann in Furcht und Schrecken. Er kehrte eilig nach Ilmenau zurück, wo er den Vorfall erzählte, worauf Meldung an den Amtmann erging. Mit Klaus Edelmann hatte Hans Greiner zu Langenbach, wohl der damalige Hüttenmeister, bis nach Erfurt fahren wollen. Weil aber zufällig auf der Hütte Gäste eintrafen, blieb er daheim und ist glücklicherweise dem Mordanschlag entgangen. Die Unglücksbotschaft gelangte sehr schnell zur Glashütte, und gewiß dankte Hans Greiner Gott, daß er ihn vor dem traurigen Schicksal des armen Knechtes bewahrte (Ernst Koch. Meiningen, S.47)

Info:

IIa HANS II. Sohn von Hans I
* Schwaben um 1490, t Langenbach um 1558; ab 1537 Glasmeister, 1550 als Hüttenmeister erwähnt. (Glasmeister bedeutet Glasmachermeister; der Titel Hüttenmeister setzt den Besitz oder Besitzanteile an einer Glashütte voraus). oo in Schwaben um 1514/19 Margarethe NN t Fehrenbach nach 1587; sie oo II um 1563/69 Hans Breitenbach.
Vermutliche Kinder aus 1.Ehe:
1. Tochter, * in Schwaben um 1520; oo um 1540/45 Jakob Grynner;
2. Hans III * in Schwaben 1522, sh. IIIa;
3. Heinz, * um 1530, sh. IIIb;
4. Heinrich, * um 1535, sh. IIIc.


um 1514 als Hans II war 24, er heiratete Margaretha Koch. Seite 33 IIa.

Sie hatten folgende Kinder:
i. ? (1520-)
34092 ii. Hans III (1522-1575)
iii. Heinz (1530-1605)
iv. Heinrich (1535-1605)

68185 Margaretha Koch. Geboren um 1495. gestorben n 1558 in 98666 Fehrenbach, sie war 63.

Buch Schwabenhans Seite 33 GrIIa


Der Name Margaretha ist in den Unterlagen des Pfarrer Silchmüller zur Heirat ihres Enkels Matthäus mit Margarthe Appenfeller genannt.


aus Internet
Margaretha Koch (1495-1587)
Quelle:
https://www.familysearch.org/tree/pedigree/landscape/2Z36-QNL

68200 Friedrich Neuber "Newberg".  Geboren vor 1485. gestorben um 1529 in 98477 Unterweißbach, er war 44. Beruf: Hammermeister.

- Hammermeister auf dem Unterweißbacher Hammer

- 1518/19 Schmittenzins Unterweißbacher Hammers
- Mich. 1 ½ Schock der Plassenschmidt zuw Wiszbach

- Rel. FRIEDRICH Plaschenschmidt, 10 gr. von den Hainen als ein Erbkoler


Ab Mitte des 16 Jahrhunderts erscheint die Eisenschmiede unter der Bezeichnung
" Plaschnerschmiede", die Besitzer werden auch "Flaschner", "Pleschner" genannt.

Dr. HERBERT KÜHNERT " Über alte schwarzbg. Eisenhämmer und Hammermeisterfamilien" Seite 713
Dr. HERBERT KÜHNERT Nachlass Nr. 261



vor 1510 als Friedrich war 25, er heiratete Gera (Margarethe) Ulrich.

Sie hatten folgende Kinder:
34100 i. Heinz (<1510-<1600)
ii. Nicol

68201 Gera (Margarethe) Ulrich.  Geboren vor 1490. gestorben n 1533, sie war 43.

- 1529 regelt Gera Rosenberg, geb. Ulrich aus Quelitz ihre elterliche Erbschaft
mit ihren Brüdern GEORG und KUNZ ULRICH aus dem Hammer zu Quellitz
- Mahnregister 1533: GERA NEWBERG u. TITZEL ROSENBERG
2 Schock uf Michaelis von der Pflaschnerschmiede
- Rel. FRIEDRICH Plascheschmidt, 10 gr. von den Hainen als ein Erbkoler
-1543/44 DITTERICH ROSENBERGK,
1 ½ Schock Hammerschmiedezins
-1545/46 Rel. DITTERICH ROSENBERGK,
1 ½ Schock Hammerschmiedezins und 1 ½ fl Fischwasserzins von Ort Frischwasser an der Lichte unter seiner schmitte anfangend und bis zu Jorg Ulrichs Schmiede reichend

- Kinder mit (FRIEDRICH ?) NEUBER
1. HEINZ NEUBER (23.060) - geb. ? - gest. ?
- Hammermeister in Unterweißbach
2. NICOL ( event. ) - geb. ? - gest. ?
- 1564 als Güterbesitzer in Unterweißbach genannt

Dr. HERBERT KÜHNERT " Über alte schwarzbg. Eisenhämmer und Hammermeisterfamilien" Seite 713
Dr. HERBERT KÜHNERT Nachlass Nr. 261



68208 Hans Heinz sen. Geboren um 1523/29. gestorben um 1588 in 98667 Langenbach, er war 65. Beruf: Glas- und Hüttenmeister.

Buch "Glas war ihr Leben .." Seite 331 HzI
Buch "Glas war ihr Leben .." Seite 143 HzI

Der Name Heinz entstand als Abkürzung des Vornamens Heinrich (Heintz, Heinze, Heinsius, Hintze);
vielleicht zugewandert mit Peter Schmidt, von 1540 bis 1568 als Glasmacher in der von der Familie Hans Greiner 1525 gegründeten Glashütte Langenbach bei Schleusingen nachgewiesen;
Als die Glashütte wegen Holzmangel 1589 die Produktion einstellen muss, gründen die Hans Heinze [sen. + jun.] zusammen mit Greiner-, Holland- und Wiegand-Angehörigen die Glashütte Fehrenbach I

Info aus Heinzgenealogie von Udo Eichhorn:
I Hans Heinz, sen., Herkunft wahrscheinlich aus dem Suhler Gebiete wo um 1350 eine Glashütte stand.
* um 15 23, + um 1588 in Langenbach bei Schleusingen. Glasmacher in der 1525 von Hans Greiner aus Schwaben Glashütte Langenbach, von 1540 bis 1568 nachgewiesen.
oo Langenbach/WaIdau, um 1548 mit Magdalena Setzpfand, einer Glasmeistertochter aus Langenbach.
Sie starb als Witwe des Hans Heinz am 19.3.1609 in Langenbach; ( Kirchenbuch Waldau )
Ein ermittelter Sohn in Langenbach geboren:
1. Hans, * um 1548, s. II


um 1548 als Hans war 25, er heiratete Magdalena Setzpfand, in 98667 Langenbach.

Sie hatten ein Kind:
34104 i. Hans (~1548-1593)

68209 Magdalena Setzpfand.  Geboren um 1528 in 98667 Langenbach. gestorben am 19 Mär 1609 in 98667 Langenbach, sie war 81. Beerdigt in Waldau.

+ KB Waldau 1609 Nr. 3
Magdalena, Hanß Heintzens s. Rel. aus Langenbach d. 19 Mart.

- 1589 als Witwe als Einwohnerin Langenbach nachgewiesen
- 1588 u. 1589 HANS HEINZ Witwe, in Langenbach erwähnt, als Hüttenmeister unter den Schütze genannt

Urkundenbuch Seite 43
ERNST KOCH " Die ehemalige Glashütte zu Langenbach bei Schleusingen Seite 53 - 60
Buch Heinz, Ludwig Seite 144
Günter Hansen, 24223 Raisdorf Ahnenliste HEINTZ.doc http://www.guenter-hansen.de/

68216 Peter Schmidt. Geboren um 1510. gestorben n 1564, er war 54. Beruf: Glasmeister.

SchI

(ält. Glasmacher-Schmidt)

Ältester im Hennebergischen tätige Glasmacher der Familie Schmidt; 1563/64 erstmals als Mitarbeiter des Hans Greiner auf der Langenbacher Glashütte nachgewiesen, ungeachtet der Tatsache, dass die Schmidts schon Generationen vorher in dieser Region sesshaft waren;
Schleusinger Renteirechnung von 1563: "6 Gulden 36 Gnacken, empfangen von Peter Schmidt von Langenbach wegen 6 Acker Feld, so er gerott hat, je Acker ein Thaler"

Kind:
34108 i. Michael I (1544-1612)

69504 Hans I Reichenbecher.  Geboren vor 1500. gestorben n 1545, er war 45. Beruf: Bauer mit Braurecht.

Nach Dr. Heinz Ahlenstiel "Die ältesten Steuerlisten der Dörfer Lichtentanne und Schmiedebach 1517-1561" Berlin 1938:
- 1542 Hans und Veit Reichenbecher,
- 1547 Hans und Veit Reichenbecher,
- 1561 Nickel und Veit Reichenbecher.
Keinen Reichenbecher unter den Hintersettlern, also alle waren Bauern.

Generationenabfolge:
I Heintz Reichbecher geb. um 1490, er zahlte bereits 1519 eine Brausteuer, durfte also Bier brauen.
II Ab 1542 stand Hans (I) an seiner Stelle, Heintz war entweder verstorben oder er hatte den Hof an den Sohn übergeben,
III 1557 wurde dieser von Nicol (I) abgelöst, der den Hof auch 1561 besaß.
Den anderen Hof besaß Veit (I), er war ab 1531 in den Steuerlisten und das bis 1561. Wahrscheinlich handelt es sich um ein und denselben Veit, dieser könnte so 1500/1510 geboren sein.
Er hatte wohl kein Braurecht oder heiratete in einen anderen Hof ein.
Als Kinder der beiden, Nicol und Veit, kommen in Frage:


Quelle Daten:
Johann Schorr, Berlin


Kind:
34752 i. Nicol I oder Veit I (~1535-)


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